Herausforderungen

... die unsere Arbeit bestimmen:

  • Der Betreuungsbedarf und die Klientenzahl steigen stetig, ebenso die Zahl der geflüchteten Kinder mit Psychotherapiebedarf. Zudem werden sie immer jünger.
     
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) steigt.
    Notwendige Schutzmaßnahmen für Minderjährige mit Begleitperson (z.B. Geschwister mit einem Geschwisterteil über 18 Jahre, minderjährige verheiratete Mädchen mit Ehemann) existieren kaum.
     
  • Der mit dem Asylpaket II erschwerte Familiennachzug kompliziert die Psychotherapie und intensiviert die psychosoziale Betreuung.
     
  • Stellungnahmen für traumatisierte Klienten, die von Rechtsanwälten oder Gerichten angefordert werden, müssen wegen beschleunigter Verfahren häufig in Tagesfrist erstellt werden.
     
  • Nach dem Auszug aus der Gemeinschaftsunterkunft in die sogenannte Anschlussunterbringung mangelt es häufig an der Sozialbetreuung in der Fläche.
     
  • Der Bedarf an Fortbildungen zum Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen bei Fachpersonal und Ehrenamtlichen ist groß.
     
  • Die Erstattung für Psychotherapie und Dolmetscherkosten nach Asylbewerberleistungsgesetz wird immer weniger und seltener.
    In der Konsequenz braucht es pro Klient bis zu fünf Kostenträger,  um die notwendige Behandlung und Betreuung zu ermöglichen.

 

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Refugio Villingen-
Schwenningen e.V.

Psychosoziales Zentrum für traumatisierte
Flüchtlinge