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Nikolaus bei Refugio VS

17_Nikolas_1Zum gemeinsamen Nikolausfest hatte am Freitag das Psychosoziale Zentrum Refugio in das Martin-Luther-Haus nach Villingen eingeladen. Und nicht nur aus dem Kreisgebiet sondern weit über die Kreisgrenzen hinaus erreichte die Einladung geflüchtete Menschen, die wegen ihrer traumatisierenden Erlebnisse von Refugio betreut werden. Und es bedarf nur ein wenig Musik, gemeinsames Singen, ein paar Gedichte und den Nikolaus, schon sieht man um sich herum nur strahlende Gesichter von fröhlichen und dankbaren Menschen. Und das funktioniert natürlich auch bei Flüchtlingen und insbesondere auch bei Flüchtlingskindern. Das bekam auch Wolfgang von der Heidn in der Gestalt des Nikolaus zu spüren. Alle Gäste sangen mit und insbesondere die Kinder hatten sich kleine Gedichte ausgedacht oder wünschten dem Nikolaus einfach nur ein gesegnetes Weihnachtsfest.

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Im Gegenzug hatte der Nikolaus einen Liedtext gedichtet, in dem die Vornamen aller Kinder vorkamen und jeder sich so in der Gemeinschaft wiederfinden konnte. Veronika Herz und Simone Pestre, die bei Refugio für die Organisation dieser kleinen Feier zuständig sind, konnten sich auch in diesem Jahr auf die Hilfe von Schülerinnen des Hoptbühlgymnasiums verlassen.

 

 

 

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Zwanzig Mädchen der Klasse 7c, die Mädchen hatten bereits im vergangenen Jahr geholfen, wollten auch in diesem Jahr unbedingt helfen, Kontakte pflegen und einfach dabei sein, wenn die Flüchtlinge ein Stück fröhlichen Alltag in Deutschland erleben. Lehrerin Eva Lauble und Wolfgang von der Heiden als Nikolaus waren ebenfalls wieder mit von der Partie. "Unseren Schülerinnen ist es einfach wichtig diese Kontakte zu pflegen, die haben drum gebeten noch einmal dabei sein zu dürfen", so Eva Lauble.

 

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Und, ergänzt die Pädagogin, das sei eine ganz wichtige Erfahrung wenn es um die Pflege sozialer Kompetenz gehe. Sie freue sich immer wieder über die Offenheit und das Verständnis, mit dem ihre Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Flüchtlinge und Migration umgehen. Die Gäste, die aus so unterschiedlichen Ländern kommen wie Syrien, Afghanistan, Kosovo, Sri Lanka, Irak, Libyen oder aus Guinea werden alle von Refugio betreut und die Kinder sprechen in aller Regel schon sehr gut deutsch. "Die haben es natürlich einfacher als die Erwachsenen", weiß Veronika Herz aus ihrer täglichen Praxis, weil Kinder einfach schneller lernen und weil sie in Kita und Schule noch mehr Kontakt zur deutschen Sprache haben. Das erleichtere natürlich auch die Betreuung. Beim gemeinsamen singen und feiern spielte allerdings die Sprache eine eher untergeordnete Rolle.

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